distanz-reiten-und-fahren.de


Der Offenstall ist selbstständig geworden auf

www.Unter-freiem-Himmel-LAG.de




Saison 2018

hat begonnen. Wo Choco im Herbst 2017 nach einigen Schleifchen aufgehört hat, fangen wir wieder an. Das Training bei Dennis Schantz macht Choco zusehends Spaß. Ein Beinbruch des Reiters zwingt zu einer Springpause bis etwa Ende 2018.

    
                            

Lafayette hat ihren ersten Distanzritt der Saison auf der Hassellache absolviert (32 km) -> yetteblog.jimdo.com
12. Mai: Hexenritt zum Zabelstein, der erste MDR mit 64 km ist geschafft! Genaues wieder im Yetteblog.

Foto: Jan Kirschnik, Horse & Endurance Photography

CJP 2018 Championat junger Pferde in Hooksiel
Lafayette ist Championesse der 6jährigen Distanzpferde



Oldenburg Foto
Bericht auf yetteblog.jimdo.com - CJP 2018


April 2016 - Lafayette P. ist da. Ihr Ausbildungstagebuch ist hier zu lesen:
Oben: auf dem Bild noch völlig roh, ist sie 2017 auf dem Championat der jungen Distanzpferde 2. geworden -> nachzulesen auf yetteblog.jimdo.com

Springtraining Choco 2017
Sie hat nun die Remontezeit hinter sich, jetzt wird es ernst. Im Verein ist der Platz neu gemacht, der Boden ist perfekt für nun auch höhere Sprünge.
                           https://www.youtube.com/watch?v=MOYuruZqDbA

Die Saison ist für Choco erfreulich verlaufen. Ein "Turnierkonzentrat" in Form einer Turnierwoche in Kreuth (mit Boxenhaltung) brachte erste Schleifchen und Routine. Dabei zeigte sich, dass Choco ein äußerst vorsichtiges Pferd ist im Parcours. Sie absolvierte 9 Trainingseinheiten bei Dennis Schantz, Rossdorf. Und jedes Mal gab es einen schönen Fortschritt. Es  macht Spaß, bei strukturiertem Unterricht die Fähigkeiten von Pferd und Reiter wachsen zu sehen.
 
Im Winter wird zu Hause weiter geübt: Nach einer längeren Pause zeigt sie sich in der Reihe sehr flink und geschickt.




Saison 2016
August: CJP Nordsee-Distanz Hooksiel, 64 km - 5. Platz mit einem Feldtest am Freitag mit 6,4 und einer Dressur hinter dem Deich von 6,0. Das Protokoll klingt sehr erfreulich, die Richterin hat alle Schwächen und Stärken genau erkannt. So macht es im Viereck Spaß. Die Geländestrecke am Samstag war spannend, vor allem am Strand bei über 20 °C und strahlendem Sonnenschein. Es war  knackevoll.   
Mit
einem Pferd ist es aber ganz einfach, vorsichtig an Decken, Burgen, Strandkörben und kleinen nassen Kindern zu reiten. Auch schön: eine 3 km lange Grasstrecke im flotten Galopp. Außerdem hatten wir eine tolle Tross-Truppe.

Gestartet waren wir mit einem Duplo-Klebebeschlag, 2 Wochen alt, bearbeitet auf einem Lehrgang. Die linke Seite sitzt noch gut, die rechte Seite hat sich am Strand bzw. im Wald verabschiedet. Aber Choco wäre kein echtes Les-Dannes-Pferd, wenn ihr das was ausmachen würde. Problemlos erreichten wir auch mit 2 Platten das Ziel.


Fotos: Pauline Gölles www.Ledermanufaktur-PG.de
 
Kopf hoch zum Grüßen, aber geschlossen.                                      Halten-antraben: vom Fleck weg

Fotos: Victoria Oldenburg
          


Für die Unterstützung möchte ich mich bedanken:

Pferdeparadies Les Dannes - für die artgerechte, liebevoll betreute Aufzucht, die "dreijährige Garantie auf Beine und Hufe"
Ledermanufaktur Pauline Gölles - für den 99 Euro Sattel, der einwandfrei an Choco angepasst wurde und umsichtiges Trossen
Lehrinstitut Zanger - für die Hufbearbeitung und Hufschutz
Peter Grimm - für das Vertrauen, sein Pferd auf Distanzen zu reiten und die "technische Unterstützung"
Philipp Kneip - für unermüdliches Trossen


Juli: Ströhener Aue 61 km - nun mussten wir uns ja eine neue Quali für das CJP aussuchen. 5 Höhenmeter, das liegt uns besser. Was uns dann aber im hohen Norden erwartete, übertraf unsere Vorstellungen! Perfektes Wetter, eine frisch gemähte Grasstrecke entlang der Großen Aue, eine riesige Paddockwiese mit schönem Sandwälzplatz direkt neben uns. Das ist nach unserem Geschmack: übersichtlich, gerade aus und Galopp! Eine kurze Strecke überfielen uns Bremsenschwärme, aber wir hatten an die Decke gedacht. Pauline hat toll getrosst. Das war ein rundum gelungenes Wochenende.

    
           
                                Bockt sie oder bockt sie nicht? - Flottes Tempo nach dem Start  2. Runde im Galopp mit Bremsendecke

                   
Im Schritt noch alles gut. Erstes Antraben: Rodeo!                        Wohlverdienstes Wälzen im Ziel. Mindestens 5 x hin und her.


Juni: Weiltal-Distanz 64 km - landschaftlich ein toller Ritt, gut organisiert auch für Alleinreiter. Wetter: morgens die totale Waschküche, mittags besser und kurz nach Schluss heftige Gewitter, also genau getimt! - Wir hatten Hufschuhprobleme, dadurch viel Zeitverlust und waren einfach zu langsam. Egal, Choco hat ganz viel gelernt und war nach ihrem ersten 60iger munter und fit.
 
Start in wasserdurchsetzter Luft                 Alles parat in der Pause                         Sehr brav beim Pulsmessen

   
2 x aus der Pause wieder auf die Strecke - keine Problem!                  Letzter Vortrab - Reiterin ist k.o.!

März: Hassellache 42 km - auch wenn ein Renegade gleich nach dem Start kaputt ging und der andere im Stopp beiseite gelegt wurde, war Choco super zu reiten. Sie bevorzugt Galopp. Knapp 3,5 h Reitzeit, T 4,2

Foto: horse-endurance.de - wir spenden!

Training hört nie auf: Levana ist kandarenreif, Choco begleitet den
Distanzeinsteiger-Lehrgang mit Penthi vor dem Sulky.




Am Ende der Reitstunde bei Nuno Avelar klappt der Spanische Schritt geritten ohne Hilfe vom Boden

Saison 2015


... fängt spät an: 6. Juni Sand-Distanz, 35 km. Chocos Distanz-Einstand ist gut gelungen. Levana machte es Spaß, mit einer Stallkollegin zu starten. Das große Paddock gefiel beiden gut. In den grünen 10 l Wassereimer passen beiden Holsteinernasen gleichzeitig.

Levana startete mit geklebten Alu St Croix Eisen, Choco mit EB Glove vorn und Renegades hinten. Reitzeit fast 4 Stunden, allerdings bei großer Hitze. Deshalb ließen wir es langsam angehen und kamen mit guten Pulswerten durch die Tierarztkontrollen.

Reitenberg-Distanz - 31 km -  auch erfolgreich. Wir waren lange allein unterwegs, es ist sehr bergig und geschottert, dass muss auch geübt werden. Choco ist nun Championatspferd: bereit für das CJP in Bitz.

Turnier Lorsch: Reitschülerin Sophia verbessert sich im Reiterwettbewerb auf Wertnote 6,7. Viel wichtiger ist aber, dass beide miteinander prima klarkommen und sich immer weiter entwickeln. 

Jungpferdechampionat in Bitz auf der Schwäbischen Alb auf der Anlage von Grischa Ludwig. Rittigkeitsprüfung (Dressuraufgabe) Feldtest (Überholen und überholt werden in der Gruppe) sowie 40 km in T 5 mit einer guten Rittkarte brachte uns auf den 2. Platz.

                   
59 Sekunden bis zum Start. Choco sieht die Konkurrenz am Waldrand
dahintraben.                                                                                                                       Sattel: Kieffer Arezzo, Trense: Ledermanufaktur-PG.de        
https://www.youtube.com/watch?v=lAq57il5VQM

      Jungpferdausbildung

Die ersten 4 Wochen verliefen ohne Zwischenfälle nach Plan A - dank unserer phantastischen Führpferde Levana und Penthi. Es ist alles fürs Einreiten vorbereitet. Der Rücken wurde mit Equiscan vermessen, der Sattel bei Rieser-Sattel ist im Bau (Adressen s. unter Kontakt).
Über die Autobahnbrücke nach 2 Wochen:

http://youtu.be/YuPilA_tZck


           



Saison 2014


Auftakt Hassellache 42 km: Erfolgreich unter Schauern in 3:22 h (T 4,8; 12,4 km/h)  durchgeritten. Die neuen Hufschuhe in blau vorn waren einwandfrei, die älteren hinten haben auch wacker mitgemacht. Ein Verschluss war kurz nach der Pause so versandet, dass die Gamasche aufging. Trotzdem hat sie noch etliche Kilometer bis zum Pulsstopp durchgehalten und reiste dann per Auto ins Ziel. Easy Boot Glove ist unser Schuh!

Für die Statistik:
1999 - T 4,68 = 12,83 km/h    6. Platz mit Brooklyn Bounce (damals noch über 40 km)
2004 - T 4,3   = 14,29 km/h   13. Platz mit Penthi (barhuf)
2014 - T 4,8   = 12,3   km/h   34. Platz mit Penthi

4. BurgBallon-Distanz, Mehrtagesritt 70-50-45 km. (2 - 4. Mai) Penthi, diesmal vorn blau beschuht, lief jeden Tag eifriger mit ihrem netten Partner Willi. Die Strecke war sehenswert und toll zu bereiten mit deutlichen Markierungen. Die Karten waren einwandfrei und eine große Hilfe, die Organisation auch prima.


              

3. Eifel-Distanz 40-40 km. Levana muss auch wieder "ran" und meistert den 2-Tages-Ritt noch besser als letztes Jahr, auch wieder mit Alu-Eisen von Michael Zanger, die dieses Jahr sogar noch 1 Woche länger halten. Kirsten Kunkel hat die wunderbare Stimmung des Wochenendes mit dem großen Vollmond festgehalten:




Und gleich 2 Wochen später Reitenberg-Distanz, auch wie im letzten Jahr 31 km reichen und diesmal mit Leichtigkeit in LK 1. Der schöne Rieser-Sattel von Pauline mit dem dicken Filzpad lässt den Rücken leben. Neuer Veranstaltungsort, die beste Paddockwiese, die wir je unter den Hufen hatten. Eine feine, kleine Veranstaltung.



Herbstlaub 2014: Penthi und ich kommen mal wieder unter die Top 10. - Warum? Weniger Teilnehmer, dazu einige, die sich trotz rot markierter, farbiger Streckenkarte und guter Spänemarkierungen verreiten bzw. die Karte gar nicht dabei haben!

Der Sack ist zu! Auf der Eichwald-Distanz mit 30 km haben wir die 3.000 Wettkampfkilometer erreicht! Wir haben viel erreicht seit dem Scheitern auf der Trabrennbahn!

Statistik 2014
Christiane Schiele 460880 388 km
22.03.2014 Bürstadt, 12. Hassellache Distanz, 21.-22.03.2014 KDR Zeit Penthi DE 398989677398 42 km 34 12,48 km/h
04.05.2014 Pietzpuhl, 5. Burgballon Distanz 2014, 01.-04.05.2014 MTR Gesamt Penthi DE 398989677398 163 km 8 10,95 km/h
14.06.2014 Reilingen, Sand-Distanz, 14.06.2014 EFR LK Penthi DE 398989677398 lahm
13.07.2014 Duppach, 3. Eifel-Blick-Distanz, 12.-13.07.2014 MTR Gesamt Ophelia 38 DE 321210075698 80 km 11 8,62 km/h
27.07.2014 Neckargemünd, 8. Reitenberg Distanz, 27.07.2014 EFR LK Ophelia 38 DE 321210075698 31 km 1 11,27 km/h
20.09.2014 Bürstadt, 22. Herbstlaub Distanz, 19.-21.09.2014 KDR Zeit Penthi DE 398989677398 42 km 10 12,66 km/h
04.10.2014 Mannheim, 9. Eichwalddistanz, 04.10.2014 EFR LK Penthi DE 398989677398 30 km 3 9,18 km/h


Pilotlehrgang Zusatzqualifikation Trainer Bodenarbeit - wir waren dabei!



Horse Agility - muss man das nun auch noch mit dem Pferd machen? - Die Pferde sagen: Ja!

Wer hätte gedacht, dass Penthi auf Anhieb ohne Vorbereitung durch den Reifen springt?





Levana springt problemlos über die Triple-Barre

Urlaub muss auch sein: Norderney, Reitschule Junkmann auf einem schönen Weidestück hinter der Aussichtsdüne. Jeden Tag Ritte am Strand, auch bis zum Inselende, sind gemütlich und trotzdem gutes Training




Saison 2013 - Penthi ist noch in Frankreich bis Mitte April, Levana startet als würdiger Ersatz.

Hassellache - 41 km 20. Platz in 3:21 h, T 4,9. Die Hufschuhe halten bombig!

Rheinufer-Distanz - 34 km in LK1 - T 5,0 genau getroffen!


Sand-Distanz - 35 km in LK5,49  =  3:12 h, knapp 11 km/h

Eifel-Distanz - 2 x 40 km. Dafür gab es von Dr. Michael Zanger für die Schotterwege Alu St Croix perfekt genagelt.  Levana lief 2 Tage wie ein Glöckchen mit durchweg Bestnoten. Aufgrund des ungewohnten Geläufs mit teils starken Steigungen war das nicht so selbstverständlich zu erwarten! Sie findet großen Gefallen am Distanzsport. Sie läuft zwar öfter mit anderen deutschen Warmblütern, aber noch nie mit einem Holsteiner.

http://www.youtube.com/watch?v=v93m3x5Rn-o&feature=c4-overview&list=UU_7zGFJBtmX1MxsHq8Ox-xQ



Reitenberg-Distanz - 31 km- 2:59 h, T 5,77 -  hoch über dem Neckar. Schotter, trockener und harter Boden aber Sonne und Hitze! Ein toll organisierter Ritt und eine super zu reitende 2. Runde mit viel Wasser an der richtigen Stelle. Levana hat sich gut erholt und kam in Leistungsklasse 2. Die ausgiebige Wasserpause und ein bisschen warten auf den mit uns startenden Youngster hat ein paar Minuten zur LK 1 gekostet. Die Pferde stört es nicht!

Herbstlaub 2013 - 41 km, 3:17 h, T 4,69 Penthi ist wieder da! Sie läuft wie ein Uhrwerk und man kann sich 100 %ig auf sie verlassen. Trotz Hufschuhpanne - der Gaiter trennte sich von der Schale - ein prima Ritt! Es hat uns großen Spaß gemacht, zumal das Wetter 100 % gut war und der Boden 99 %.

Saison 2012 war Wettkampfpause. Penthi läuft mit Fohlen. Ich habe mich auch mal vom Reiten erholt und einen "Hufeisen-Lehrgang" im Hofheimer Reitverein durchgeführt.

Saison 2011




Deutsche Meisterschaft im Distanzfahren
Samstag, 20. August 2011 in Stuck
... ist nicht gut gelaufen. Penthi war bei km 44 lahm. Das ist wohl eine größere Baustelle, die seit dem Decken im Mai nur bei längeren Strecken auftritt.

Trotzdem waren die Strecke schön und das Wetter perfekt! Und wieder haben die Hufschuhe jeden Kartoffelacker und die Pfützen ausgehalten. 


Traumwetter in Stuck



Traumwege





Nordsee-Distanz
16./17. April -  81 km und am nächsten Tag gleich noch 38 km rangehängt. Die Strecke war prima zu fahren, super markiert und der Zieleinlauf auf der Rennbahn ein unvergleichliches Erlebnis!


Peter - ohne ihn geht es nicht.

Q nimmt vorsichtig Kontakt auf. Entspannung auf der Ponderosa


Hassellache 26. März

Wieder mit Agma auf die 41 km Runde und hervorragend gelaufen. Beide Radarkontrollen waren kein Problem!


Ein Bonbon von Sabine Schwöbel-Lehmann. Wärmebilder als Trainingsergänzung. Foto: www.pferdewärmebild.de

Penthi durfte mit Pauline etwas schneller laufen und zeigte sich auch gut trainiert. Sie ist ein gutes Lehrpferd geworden.

Training 2011



23. April - Klosterfahrt 2010 - 61 km

Im Team mit Manfred Wanitschka und Itschuna
Fotos: Jasmin und Pauline



Ankunft in der Pause

Entspannte Pause in der Heide





Superwetter!



Das Ziel vor Augen


Ende Mai fand der "Zirkuskurs" bei Uwe Jourdain statt. Manche Vereinsmitglieder finden wohl, wir machen uns zum Affen. Aber unsere Pferde zeigten es uns! Penthi lernte innerhalb von 1 Tag den freien Seitwärtsgang - für mich bisher ein Hexenwerk und nun können wir schon an der Feinabstimmung arbeiten. Das "Tanzen" gefällt ihr so gut, dass sie sich weiterdreht, auch wenn die Leckerlis alle sind. Obwohl das Podest nach einmaligem Gebrauch lange nur von Weitem angeschaut wurde, bestieg Penthi es mit einer Selbstverständlichkeit, die mich erstaunte.

An diesem Wochenende sah die alte Reithalle so viele zufrieden kauende und leckende Pferde wie seit dem letzten Zirkuskurs nicht. Wer nicht wenigstens ein bisschen so mit seinem Pferd arbeitet, nimmt ihm ein Teil seiner Lebensqualität. Anscheinend sind diese Lektionen für Pferde so was wie für uns Kino, Party oder sonstiger Spaß.


Am Kompliment muss noch gearbeitet werden


Der Hund musste auch mitmachen - und hinterher genug Erholungspause


Geht auch viel einfacher als vermutet. Wir sollten unseren Pferden mehr zutrauen!


Herbstlaub September 2010

Mal was ganz anderes: Ich bekam für den KDR 41 km ein wunderbares Leihpferd vom Gestüt Berolina, Agma, einen 8jährigen Traum von einer Achal-Tekkiner Stute. Sie ist noch Distanz-unerfahren, hat aber mit guten Werten die Strecke hervorragend gemeistert, das Ganze auch noch barfuß. Ich denke, sie ist eine ganz große Chance für den Distanzsport.

Vielen Dank an Familie Rössler, dass ich dieses "Himmelspferd" genießen durfte.

Trocken ins Ziel

 

Gelassen zur Pulskontrolle

Das Jahr 2009

Die Saison startet spät: Der Gestütsweg wurde leider abgesagt. Als Ersatz fuhren wir Himmelfahrt den langen Weg nach Stuck in Mecklenburg-Vorpommern. Ein top-organisierter Ritt macht richtig Freude. Nicht umsonst heißen die Ritte der Familie Angelbeck "Die schönen Ritte", jeder Süddeutsche, der dort nicht hinfährt, verpasst eine Hauptsache in seinem Reiterleben! Der MTR (Mehrtagesritt) über 2 x 84 km lag uns hervorragend unter den kunstoffbeschlagenen Hufen und war auch ohne Tross gut zu meistern. In allen Pausen fanden wir unser Gepäck problemlos vor. 

Auch 2009 konnten wir mit einem Sieg beginnen. Die Sponsoren Globetrotter und Masterhorse sowie Pfiff waren äußerst großzügig; so konnte Penthi mit ihrer ersten gewonnenen Decke von Pfiff nach Hause fahren, mit energiereichem Futter von Masterhorse die Reserven auffüllen und sich die übel verstochenen zarten Hautstellen mit MASTERHORSE-LEBERTRAN-ZINK-SALBE pflegen lassen. Die Schwellungen sind auch gut verheilt. Übeltäter waren die uns völlig unbekannten Hirschlausfliegen, die sich nicht erschlagen lassen, man muss sie schon teilen. Was wir leider nicht wussten: Sie verstecken sich in Hautfalten und reisen mit. Bis zum Pfingstmontag hat noch so ein Blutsauger zwischen Penthis Hinterbeinen überlebt. Auch Hirschlausfliegen werden uns 2010 nicht von den schönen Ritten abhalten!

Zur Erholung blieben wir noch ein paar Tage in Reinbek. Ich konnte mit meiner Brieffreundin einen flotten Traberausritt zur Bille durch schmale, hügelige Sachsenwaldwege machen.

 Perfektes Beinekühlen nach dem Distanzritt



6. Juni 2009 - Laubacher Acht hatte zur Hessischen Meisterschaft eingeladen. Schwieriges Gelände bei guter Markierung, super aufgeteilte Pausen mit genug Helfern, die auch bei zunehmendem Regen noch freundlich waren, sind ja in Ruppertsburg nichts Neues. Ziel für uns war unter die ersten 10 zu kommen - und das haben wir geschafft. Der Beschlag - nun schon Stuck-erprobt und im Training vor dem Sulky geschrubbt - hätte es aber beinahe nicht geschafft. Die erste und dritte Runde sind einfach nur beschlagmordend, aber bei Regen eine Wohltat!

 

Fotos: Brita Deckenbach Photokunst

Obwohl Penthi die Berge der letzten Kilometer nicht gerade begeistert unter die Hufe nahm, kamen wir mit guten Werten durch die gesamte Prüfung. Auch zur Nachuntersuchung war unser früherer "Knackpunkt" - der Rücken - völlig in Ordnung mit einem A.

Fotos: Brita Deckenbach brita.deckenbach@gmx.de

Schlag auf Schlag geht es weiter!

10. Juni Klosterfahrt Lorsch 2009 - 60 km in T 4,5 bei angenehmem kühlem und windigem Wetter.

18. Juni Münstermaifeld-Distanz 81 km. Auf der zweiten Runde verritten und viel Zeit verloren - und trotzdem mit T 6,6 das Ziel erreicht.

Foto: Jürgen Biewer 

Im Ziel - Penthi steuert den grünen Eimer mit Mash an!

25. Juni Mainschleifen-Distanz 60 km. Eine wunderschön zu reitende Strecke in 4:21 h geritten.

29. August 2009 - Deutsche Meisterschaft Distanzfahren - nicht gewagt zu hoffen, aber wir waren auf dem Treppchen! Penthi ist mit beständigen Rundenzeiten von rund 1:35 h für 25 km auf den 3. Platz getrabt und galoppiert. Die Strecke war wunderbar flüssig zu fahren. Wir haben auch ein neues Atomkraftwerk kennen gelernt an der Weser. Besonders schön und hilfreich für das Pferd: die Wasserstellen waren gut verteilt und sehr ansprechend für die Pferde aufgebaut. Große Bottiche, randvoll mit klarem, frischem Wasser luden regelrecht ein, den Durst zu stillen. Der Sulky lief leicht und leise, die Polar-Technik ging einigermaßen, also verbesserungswürdig.

Fast das ganze Wochenende wurden wir von einem Wind vorwärts gedrückt oder gebremst, den man eigentlich an der Nordsee erwartet. Nur kurz wurden wir (ausgerechnet neben dem Friedhof) von Blitz und Donner begleitet. Besonders schönes Bonbon: Mit der Mannschaftswertung wurden wir auch Sieger. Unsere Mitstreiter Traberhengst Hawk Lobell mit Annett Müller und Traberstute Itschuna mit Manfred Wanitschka haben Spitzenleistungen erbracht. Nun steht bei uns zu Hause ein Wanderpokal von fast einem halben Meter und wartet auf eine gravierte Plakette, um dann den Rest des Jahres bei Annett oder Manfred zu glänzen.



                1. Runde                 Start zur nächsten Runde        Im Ziel - Geschafft!

Vielen Dank an das Team, das maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt ist:

Peter Grimm, STU - ständige technische Unterstützung/Sulky-Konstrukteur/Chauffeur/TT - TopTrosser

Dr. Michael Zanger - unser Hufschmied für akkurat und fest sitzende Duplos und Barfußzeiten